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|Peter Scholl-Latour”Die iranische Atombombe soll eine Abschreckung sein”
Donnerstag, November 24th, 2011
@Ramon Schack
“Die iranische Atombombe soll eine Abschreckung sein!”, sagte mir Peter Scholl-Latour im Interview:
Schlagworte: Atombombe, Interview, Iran, Israel, PeterSchollLatour, RamonSchack, Zenith
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Afghanistan/Mein Interview mit Dr. Reinhard Erös
Freitag, August 5th, 2011
Dr. Reinhard Erös gilt als einer profundesten Kenner Afghanistans. Seit 25 Jahren leistet er am Hindukusch Hilfe.
Mein Interview mit Dr. Erös erschien heute auf Zeit Online:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-08/afghanistan-taliban
Schlagworte: Afghanistan, Hindukusch, ISAF, RamonSchack, ReinhardErös, Taliban
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“Ich bin ein skeptischer Optimist!”, meine Begegnung mit dem Präsidenten Serbiens Boris Tadic
Freitag, Juli 1st, 2011
@Ramon Schack
Boris Tadic, der Präsident Serbiens, war vor einigen Tagen zu Gast in Berlin.
Nach seinem Vortrag in der Friedrich-Ebert Stiftung, stand er einigen Journalisten Rede und Antwort.
Mein Bericht, über die Begegnung mit dem Präsidenten Serbiens, ist heute im Vorwärts erschienen.
FOTO:BORIS TADIC-PRÄSIDENT SERBIENS UND RAMON SCHACK
http://www.vorwaerts.de/artikel/ich-bin-ein-skeptischer-optimist
Schlagworte: BorisTadic, EU-Beitritt, Kosovo, Präsident, RamonSchack, RatkoMladic, Serbien, Vorwärts
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Mein Interview mit Peter Scholl-Latour”Ich fürchte, dass Gaddafi die Hoheit zurückgewinnt”
Dienstag, März 15th, 2011
@Ramon Schack
Es war mehr ein Tour d´horizon, wie es die Franzosen ausdrücken würden, als ein normales Interview, was ich gestern mit Peter Scholl-Latour geführt habe.
Wie könnte es auch anders ein, mit einem Mann von inzwischen 87 Jahren, der jeden Staat dieser Erde bereist hat, unzählige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte kennengelernt hat, dessen Prognosen, gerade auch darum, fast immer eintreffen.
Rund 2 Stunden verbrachte ich in Herrn Scholl-Latours mondäner Penthouse-Wohnung, in der Nähe des Kurfürstendamms, über den Dächern des alten West-Berlins.
Obwohl der bekannte Publizist die jetzigen Ereignisse in der Arabischen Welt schon lange vorausgesehen hatte, damit wie üblich im Gegenatz zur veröffentlichten Meinung in dieser Republik stand, wollte sich bei ihm keine Genugtung einstellen, gegenüber seinen zahlreichen Kritikern, die von Fehlprognose zu Fehlprognose stolpern.
Im Gegenteil, Peter Scholl-Latour, wohl einer der letzten Chronisten unserer Epoche, zeigte sich besorgt.
“Ich werde weiter große Reisen unternehmen!”, sagte mir Peter Scholl-Latour zum Abschied an seiner Wohnungstür.
“Obwohl mir ich mir darüber im Klaren bin, das die letzte große Reise nicht mehr lange auf sich warten läßt!”
Anbei mein gestriges Interview mit Peter Scholl-Latour:
http://www.vorwaerts.de/artikel/ich-fuerchte-dass-gaddafi-die-hoheit-zurueckgewinnt
Wie könnte es auch anders ein, mit einem Mann von inzwischen 87 Jahren, der jeden Staat dieser Erde bereist hat, unzählige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte kennengelernt hat, dessen Prognosen, gerade auch darum, fast immer eintreffen.
Rund 2 Stunden verbrachte ich in Herrn Scholl-Latours mondäner Penthouse-Wohnung, in der Nähe des Kurfürstendamms, über den Dächern des alten West-Berlins.
Im Gegenteil, Peter Scholl-Latour, wohl einer der letzten Chronisten unserer Epoche, zeigte sich besorgt.
“Ich werde weiter große Reisen unternehmen!”, sagte mir Peter Scholl-Latour zum Abschied an seiner Wohnungstür.
“Obwohl mir ich mir darüber im Klaren bin, das die letzte große Reise nicht mehr lange auf sich warten läßt!”
Anbei mein gestriges Interview mit Peter Scholl-Latour:
http://www.vorwaerts.de/artikel/ich-fuerchte-dass-gaddafi-die-hoheit-zurueckgewinnt
Schlagworte: Arabien, Bahrain, Gaddafi, Geopolitik, Interview, Iran, Islam, Libyen, Persicher Golf, PeterScholl-Latour, Ramon Schack, RamonSchack, Schiiten, Scholl-latour, Sunniten, Unruhen
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Noch ist Japan nicht verloren!
Samstag, März 12th, 2011
“Siebenmal hinfallen, achtmal (wieder) aufstehen.”
- 七転び、八起き。“
Japanisches Sprichwort
@Ramon Schack
Am 2. Januar 1905 unterzeichnete der russische Kommandant der Festung Port Arthur seine Kapitulation, gegenüber den vorstürmenden, japanischen Truppen des Tenno .
Japan, das Reich der aufgehenden Sonne, war mit diesem militärischen Sieg, der Vernichtung der Russischen Pazifik-Flotte, auf die Weltbühne der Großmächte gestürmt.
Das Ereignis erschütterte die damalige Weltöffentlichkeit.
Von nun an konnte der Deutsche Kaiser Wilhelm der Zweite, der sich selbst als “Admiral des Atlantiks” titulieren ließ, seinen russischen Vetter, den Zaren Nikolaus den Zweiten, nicht mehr als “Admiral des Pazifiks” begrüßen.
Die russischen Expansion, in der Nordpazifik-Region, wurde durch das aufstrebende Japan verhindert.
Der Niedergang der Weißen Weltherrschaft, der sich bis zum heutigen Tag hinzieht, begann mit diesem Datum, in dieser nasskalten,nordostchinesischen Festung.
Japans – an diesem Tage entstandenen- imperiale Ambitionen, die Schaffung einer “Großasiatischen Wohlstandssphäre”- unter dem Motto”Asien den Asiaten” -endeten 40 Jahre später, mit den amerikanischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, der totalen Vernichtung des japanischen Kriegsgegners, dieses Allierten Nazi-Deutschlands und des faschistischen Italiens, durch die Allierten unter der Führung der USA.

Die von den damaligen japanischen Okkupanten verursachten Kriegsverbrechen, vor allem in China, in Korea, auf Taiwan und den Philippinen, vergiften bis heute das politische Klima zwischen Tokyo und seinen Nachbarstaaten. Aufgearbeitet wurden sie nie.
Es sollten aber nur wenige Jahre vergehen, bis sich Japan aus den Trümmern dieser Katastrophe, wie Phönix aus der Asche, erheben sollte.

Die folgenden 4 Jahrzehnte katapultierte sich Japan ökonomisch an die Weltspitze , wobei selbst die damalige Wirtschaftswunder-Bundesrepublik Deutschland überholt wurde.

Niemals zuvor, erlebte Japan eine längere Periode der Prosperität, des wirtschaftlichen Aufschwungs, der politischen Stabilität, bei extremer außenpolitischer Zurückhaltung, unter dem militärischem Schutzschild der USA.
Diese Phase endete 1989, in dem Jahr als auf der Welt die Nachkriegsordnung zerbrach.
Das erfolgsverwöhnte Japan rutsche in eine tiefe Rezession, fiel zurück, gegenüber der Aufholjagd der ostasiatischen Tigerstaaten.
Der dramatische Aufstieg der Volksrepublik China, auf denen man in Tokyo bis heute keine Antwort findet, löste in Japan alptraumhafte Beklemmungen und tiefsitzende sinophobe Reflexe aus, flankiert von dem Gefühl- in eine als unerträglich empfundene Mittelmäßigkeit abzurutschen.

Die letzten 20 Jahre waren keine glückliche Zeit für Japan. Das Land zerrt von der Substanz, des in der Vergangenheit erworbenen Wohlstandes, altert und schrumpft demographisch- in einem weltweit einmaligen, rekordverdächtigem Tempo, ist geprägt von Deflation und hoher Jugendarbeitslosigkeit.
Die gestrige Naturkatstrophe, das Erdbeben und der Tsunami, ist für Japan eine Katastrophe.
Ein Einzelfall ist sie nicht.
Die japanische Geschichte ist geprägt von apokalyptischen Naturkatastrohen, die unzähligen Menschen das Leben kosteten, Städte und Siedlungen zerstörte.
Das leidgeprüfte Japanische Volk hat es in seinen Schicksalsstunden schon öfter erwiesen. Aus jeder Krise ging es gestärkt hervor, so wird es auch diesesmal sein.
Eine Rückkehr, zu der “Goldenen Epoche” der Nachkriegszeit, wird es zwar nicht mehr geben. Aber-das Reich der aufgehenden Sonne, mit seinem verfeinertem Sittenkodex, seiner hochgebildeten Bevölkerung, seiner jahrtausende alten Hochkultur, wird auch diese schweren Stunden überwinden.
Noch ist Japan nicht verloren!

Schlagworte: Erdbeben, Japan, Katastrophe, RamonSchack, Tenno, Tsunami
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Herzlichen Glückwunsch Peter Scholl-Latour!
Mittwoch, März 9th, 2011
@Ramon Schack
An Wunder glaube ich nur sehr eingeschränkt, an Zufälle fast gar nicht.
Trotzdem läßt sich meine erste Begegnung mit Peter Scholl-Latour, vor etwas über 8 Jahren, als ein wundersamer Zufall beschreiben.
Ich war gerade- nach einem zweijährigen Aufenthalt- aus London zurückgekehrt, wohnte für einige Wochen übergangsweise in Hamburg, stand kurz vor meinem Umzug nach Berlin, wo ich mich als freier Journalist etablieren sollte.
Einige Wochen zuvor hatte ich mit dem Büro von Peter Scholl-Latour in Paris Kontakt aufgenommen. Im Auftrag einer Publikation, für die ich heute nicht mehr schreiben würde, bat ich damals um einen Interviewtermin.
An jenem Tag- im Februar 2003- kehrte ich gerade von einem Besuch bei meinen Eltern- im südlichen Schleswig-Holstein- zurück.
Wie es der erwähnte Zufall so will, hatte ich dort eines meiner alten Lieblingsbücher entdeckt und mitgenommen. Es handelte sich um das Buch”Begegnung mit der Islamischen Revolution” von Peter Scholl-Latour.
Mit diesem Buch in meiner Tasche, traf ich im Regionalexpress am Hamburger Hauptbahnhof ein, wo ich in die S-Bahn umsteigen wollte.
Beim Gang über den Bahnsteig bemerkte ich den abfahrbereiten ICE nach Berlin, zu meiner Linken. Gedankenverloren, eher flüchtig, schaute ich im Vorbeigehen in den Speisewagen.
Dort saß Peter Scholl-Latour, ich erkannte ihn sofort. Geistesgegenwärtig, obwohl der Zug wie erwähnt abfahrbereit war, betrat ich den Speisewagen.
Peter Scholl-Latour saß alleine dort, vertieft in eine Zeitungslektüre.
Ich sprach ihn an, kramte das erwähnte Buch aus meiner Tasche und bat um eine Signatur.
Während Scholl-Latour das Buch signierte, erwähnte ich meine Interviewanfrage an sein Büro. Scholl-Latour schaute interessiert auf, gab mir ohne Umschweife seine Privatnummer in Berlin, mit der Bitte ihn doch persönlich zu kontaktieren. So geschah es dann auch.
In den letzten Jahren bin ich Peter Scholl-Latour sehr oft begegnet, war häufig Gast in seiner Berliner Wohnung und führte mit ihm zahlreiche Interviews und Gespräche, die man eher als eine Art Tour d´horizon bezeichnen sollte, die immer ein Genuß waren und sind.
“Sie haben wenigsten Ahnung von den Dingen!” sagte mir Scholl-Latour einmal. Ein Kompliment auf das ich wirklich stolz bin.

Peter Scholl-Latour ist einer der großen Chronisten unseres Zeitalters, eine Reporterlegende, wie es heute nicht mehr viele gibt.
Menschen wie er sind in der Lage, die dramatischen Verschiebungen des globalen Machtgefüges zu schildern, deren Zeugen wir sind, deren Folgen und Auswirkungen aber nur die wenigsten noch erfassen können.
Sein Leben, welches 1945 beinahe in GESTAPO-Haft enden sollte, war immer auch eine Suche nach den starken Gefühlen, “les Émotions fortes”, wie es die Franzosen ausdrücken würden.
Wer kann schon von sich behaupten, alle Länder der Welt bereist zu haben, unzählige historische Ereignisse aus nächster Nähe erlebt zu haben, beziehungsweise zahlreichen historischen Persönlichkeiten begegnet zu sein?
Prof. Dr.Peter Scholl-Latour feiert heute seinen 87. Geburtstag.”Bleiben Sie uns bitte noch lange erhalten“, wünschte ich ihm gerade am Telefon.
Herzlichen Glückwunsch- Peter Scholl-Latour!
Schlagworte: Geburtstag, Journalismus, PeterSchollLatour, RamonSchack, Scholl-latour
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“Gaddafi läßt im Extremfall Pipelines sprengen!”Mein Interview mit dem ehemaligen CIA-Agenten Robert Baer
Donnerstag, März 3rd, 2011
Im Januar 2009 interviewte ich Robert Baer in New York City.
Wir hatten uns in einem kleinen kolumbianischen Restaurant in Spanish Harlem verabredet.
Dieser Tage interviewte ich Robert Baer zur Situation in Libyen. Das interview ist in der Welt erschienen:http://www.welt.de/politik/ausland/article12644754/Gaddafi-laesst-im-Extremfall-Pipelines-sprengen.htm
Schlagworte: Baer, CIA, Gaddafi, Interview, Libyen, Pipelines, Ramon, RamonSchack, Robert, RobertBaer, Schack
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Aufruhr in der Arabischen Welt.Gaddafis Götterdämmerung
Donnerstag, Februar 17th, 2011
@Ramon Schack
Gaddafis Götterdämmerung
Der libysche Diktator Muammar al Gaddafi, seit geraumer Zeit Darling des Westens, sieht sich mit schweren Unruhen in seinem Land konfrontiert.

Gaddafi ist im Westen schon immer weit überschätzt worden. Er war nie ein großer arabischer Volksheld, als der er gern gegolten hätte.
Ein paar einfältige Sensationsreporter konnte er mit seinen theatralischen Beduinenauftritten beeindrucken. Der inzwischen verstorbene Jörg Haider, der in seiner österreichischen Heimat ja nur zu gerne xenophobe Tendenzen instrumentalisierte, wenn es ihm nützte, war ja auch ein enger Freund der Gaddafis.

In den übrigen Staaten der arabisch-islamischen Welt wurde dieser unberechenbare Paranoiker als „Mahbul“, als Verrückter,bezeichnet.
Gaddafi mag für seine Untertanen ein weniger blutrünstiger veranlagter Despot sein, als Sadam Hussein es war. Aber harmlos ist dieser Autokrat nicht. Im Gegensatz zu Sadam Hussein, der die eigene Bevölkerung drangsalierte und zahllose Morde im Inland befahl, sich aber niemals als internationaler Terrorist betätigt hat.
Gaddafi hingegen hat Verschwörer, Attentäter, Aufständische und Bombenleger weltweit unterstützt-von Nordirland bis zu den südlichen Philippinen.
In diesen Tagen entblödet sich eindrucksvoll die völlig verfehlte Nahost-Politik des Westens im Allgemeinen, bzw. der USA im Speziellen.
Niemand kann heute wissen, ob der revolutionäre Aufruhr in der Arabischen Welt, nicht nur zum Einsturz morscher Regime führt, sondern auch die globale Machtverschiebung , deren Zeugen wir schon seit geraumer Zeit sind, erheblich beschleunigen wird-übrigens nicht zum Vorteil des Westens.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/libyen-gaddafi-protest
Schlagworte: Arabien, Diktator, Gaddafi, Libyen, Nordafrika, RamonSchack, UnruheninArabien
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