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|Peter Scholl-Latour”Die iranische Atombombe soll eine Abschreckung sein”
Donnerstag, November 24th, 2011
@Ramon Schack
“Die iranische Atombombe soll eine Abschreckung sein!”, sagte mir Peter Scholl-Latour im Interview:
Schlagworte: Atombombe, Interview, Iran, Israel, PeterSchollLatour, RamonSchack, Zenith
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Herzlichen Glückwunsch Peter Scholl-Latour!
Mittwoch, März 9th, 2011
@Ramon Schack
An Wunder glaube ich nur sehr eingeschränkt, an Zufälle fast gar nicht.
Trotzdem läßt sich meine erste Begegnung mit Peter Scholl-Latour, vor etwas über 8 Jahren, als ein wundersamer Zufall beschreiben.
Ich war gerade- nach einem zweijährigen Aufenthalt- aus London zurückgekehrt, wohnte für einige Wochen übergangsweise in Hamburg, stand kurz vor meinem Umzug nach Berlin, wo ich mich als freier Journalist etablieren sollte.
Einige Wochen zuvor hatte ich mit dem Büro von Peter Scholl-Latour in Paris Kontakt aufgenommen. Im Auftrag einer Publikation, für die ich heute nicht mehr schreiben würde, bat ich damals um einen Interviewtermin.
An jenem Tag- im Februar 2003- kehrte ich gerade von einem Besuch bei meinen Eltern- im südlichen Schleswig-Holstein- zurück.
Wie es der erwähnte Zufall so will, hatte ich dort eines meiner alten Lieblingsbücher entdeckt und mitgenommen. Es handelte sich um das Buch”Begegnung mit der Islamischen Revolution” von Peter Scholl-Latour.
Mit diesem Buch in meiner Tasche, traf ich im Regionalexpress am Hamburger Hauptbahnhof ein, wo ich in die S-Bahn umsteigen wollte.
Beim Gang über den Bahnsteig bemerkte ich den abfahrbereiten ICE nach Berlin, zu meiner Linken. Gedankenverloren, eher flüchtig, schaute ich im Vorbeigehen in den Speisewagen.
Dort saß Peter Scholl-Latour, ich erkannte ihn sofort. Geistesgegenwärtig, obwohl der Zug wie erwähnt abfahrbereit war, betrat ich den Speisewagen.
Peter Scholl-Latour saß alleine dort, vertieft in eine Zeitungslektüre.
Ich sprach ihn an, kramte das erwähnte Buch aus meiner Tasche und bat um eine Signatur.
Während Scholl-Latour das Buch signierte, erwähnte ich meine Interviewanfrage an sein Büro. Scholl-Latour schaute interessiert auf, gab mir ohne Umschweife seine Privatnummer in Berlin, mit der Bitte ihn doch persönlich zu kontaktieren. So geschah es dann auch.
In den letzten Jahren bin ich Peter Scholl-Latour sehr oft begegnet, war häufig Gast in seiner Berliner Wohnung und führte mit ihm zahlreiche Interviews und Gespräche, die man eher als eine Art Tour d´horizon bezeichnen sollte, die immer ein Genuß waren und sind.
“Sie haben wenigsten Ahnung von den Dingen!” sagte mir Scholl-Latour einmal. Ein Kompliment auf das ich wirklich stolz bin.

Peter Scholl-Latour ist einer der großen Chronisten unseres Zeitalters, eine Reporterlegende, wie es heute nicht mehr viele gibt.
Menschen wie er sind in der Lage, die dramatischen Verschiebungen des globalen Machtgefüges zu schildern, deren Zeugen wir sind, deren Folgen und Auswirkungen aber nur die wenigsten noch erfassen können.
Sein Leben, welches 1945 beinahe in GESTAPO-Haft enden sollte, war immer auch eine Suche nach den starken Gefühlen, “les Émotions fortes”, wie es die Franzosen ausdrücken würden.
Wer kann schon von sich behaupten, alle Länder der Welt bereist zu haben, unzählige historische Ereignisse aus nächster Nähe erlebt zu haben, beziehungsweise zahlreichen historischen Persönlichkeiten begegnet zu sein?
Prof. Dr.Peter Scholl-Latour feiert heute seinen 87. Geburtstag.”Bleiben Sie uns bitte noch lange erhalten“, wünschte ich ihm gerade am Telefon.
Herzlichen Glückwunsch- Peter Scholl-Latour!
Schlagworte: Geburtstag, Journalismus, PeterSchollLatour, RamonSchack, Scholl-latour
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