Ramon Schack

Diplom-Politologe, Journalist und Publizist

16. Mai 2013

“Neukölln ist nirgendwo” / Der Vorverkauf hat begonnen

DER VORVERKAUF HAT BEGONNEN!

Liebe Leser,
“Neukölln ist nirgendwo – Nachrichten aus Buschkowskys Bezirk”, das Buch, welches schon vor der Veröffentlichung für Aufsehen sorgt, ist ab heute bestellbar. ”Neukölln ist nirgendwo” erscheint Ende Juni als Edition “BUCH+eBook” mit der ISBN 978-3-944343-74-7 zum Preis von 14,50 €.

Aufgrund der starken Nachfrage, der anhaltenden Diskussion über Werk und Autor, bietet  der Verlag 3.0 ab heute “Neukölln ist nirgendwo” zum sensationellen Subskriptionspreis von nur 10,00 Euro an. Wer ab heute bestellt, spart also ganze 4,50 Euro! Dieses Angebot endet mit dem Erscheinungstermin und das Buch wird dann überall in Deutschland zum regulären Preis von 14,50 € bestellbar sein. Bestellt noch heute, und sichert Euch “Neukölln ist nirgendwo”, das Buch über den aufregendsten Bezirk Deutschlands, zum Sonderpreis. Um den Vorverkauf nutzen zu können, folgt einfach diesem Link:
Zum Verlag-Schop

Herzliche Grüße

Ramon Schack

11. Mai 2013

“Neukölln ist nirgendwo” / Anka die Putzfrau und mein Buch über den aufregendsten Bezirk der Republik

Liebe Leser,

aktuell schreibe ich an meinem Buch “Neukölln ist nirgendwo-Nachrichten aus Buschkowskys Bezirk”-”, welches in Kürze  im Verlag 3.0 Zsolt Majsa  erscheinen wird.http://buch-ist-mehr.de/portfolio/ramon-schack/.

“Neukölln ist nirgendwo” ist ein Werk, von dem ich behaupten kann, es sei mit Vergnügen geschrieben wurden.

Der Kündigungsbrief an die polnische Putzfrau Anka, den ich vor einigen Tagen auf Facebook veröffentlicht habe, löste eine mediale Sturzflut aus, die inzwischen auf die Nachbarländer übergeschwappt ist.

Anka K. ist Putzfrau, für 8,- Euro die Stunde.Sie arbeitet im Durchschnitt 8 Stunden täglich, fünf-sechs Tage in der Woche.Ich lernte sie vor einigen Tagen bei Bekannten kennen. Anka K., eine lebenslustige Frau von 54 Jahren, stammt aus einem kleinen Ort am Stettiner Haff, nur eine halbe Autostunde von der deutschen Grenze entfernt.Während der Woche wohnt sie bei ihrer Cousine im Stadtteil Tempelhof, die schon vor vielen Jahren nach Deutschland kam.Nachdem wir uns einen Augenblick unterhalten hatten, schlug ich ihr vor, sie einmal auf ihrer Runde durch die Wohnungen Neuköllns zu begleiten, wogegen sie nichts hatte, ganz im Gegenteil, dadurch vergeht die Zeit schneller..

Die Neue Zürcher Zeitung schrieb gestern: “Der Grund für die angeregte Diskussion ist die politische Komponente der Geschichte. So bezeichnet Schack die Verfasser des Briefes als «linkes Lehrer-Ehepaar aus Neuköln». Die Zeitschrift «Stern» spricht von «Ökospiessern». So stammen denn auch viele der Kritiker vom linken Flügel. Die Diskussion dreht sich schliesslich darum, wie rechts eigentlich Linke seien oder wie rechts die Ökologie. Auch Schack mischt hier kräftig mit: «Hitler war auch Vegetarier und Nichtraucher.»
NZZ – Die polnische Frau und die «Ökospiesser»

Im Berliner Kurier war zu lesen:”Ramon Schack schreibt derzeit das Buch „Neukölln ist nirgendwo“. Es soll im Sommer erscheinen, handelt von den Arbeitsumständen der polnischstämmigen Putzfrau Anka K.. Schack begleitet sie auf ihrem Weg durch die Wohnungen.”http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/-ich-bin-schockiert–putzfrau-gekuendigt–weil-sie-nicht-oeko-ist,7169128,22719742.html

Auf Stern.de wurde berichtet:
“Der Berliner Journalist Ramon Schack stieß auf diese Neuköllner Geschichte, als er für ein Buch über den umstrittenen Berliner Bezirk recherchierte. Wie er erzählt, lernte er Anka K. per Zufall kennen und begleitete sie kürzlich auf ihrer Reinigungsrunde durch verschiedene Wohnungen Neuköllns.In der Wohnung des Lehrerehepaars fand Schack zusammen mit Anka S. das drastische Schreiben vor, mit dem ein Ehepaar der Putzfrau kündigte. Die Begründung: Sie habe mit nicht-ökologisch einwandfreien Putzmitteln sauber gemacht. Selbst die Katze reagiere verstört auf die herkömmlichen Reiniger. Verbunden war die Empfehlung, sich gleich in Polen einen Job zu suchen, um die Umwelt durch weniger Pendeln zu schonen. Hier der Brief im Original:http://www.stern.de/panorama/berlin/kuendigungsbrief-an-putzfrau-wenn-oekospiesser-zuschlagen-2008374.html

In vielen anderen Medien, auf Websites und Foren, wurde intensiv  über diesen Sachverhalt diskutiert. http://www.ruhrbarone.de/liebe-anka-so-geht-oeko-rassismus/
http://www.publikative.org/2013/05/07/neukolln-ist-uberall-liebe-anka/

http://www.vice.com/de/read/news-die-veganen-oeko-rassisten-aus-neukoelln-sind-alt-68er

http://antrobius.de/hier-bei-uns-eine-vegane-kundigung-macht-im-netz-furore.html

Außerdem erreichten mich in den letzten Tagen unzählige E-Mails, aus dem In-und Ausland, in denen es um Anka und das erwähnte Kündigungsschreiben ging. Für das große Interesse, für die lebhaften Diskussionen, möchte ich mich ausdrücklich bei meinen Lesern bedanken. Wenn ich daran denke, was in dem Buch noch alles vorkommt, dann stockt mir der Atem, angesichts der möglichen Auswirkungen. Ferner möchte ich hier noch einmal feststellen, dass das Schreiben authentisch ist, wie ich es auch in meinem Interview mit dem Radio Sender Fritz vom RBB betont habe:http://www.fritz.de/neues_wort/aktuell/2013/05/beitrag42745.html

Die Begegnungen mit den Menschen, die in dem Buch erwähnt werden-wie beispielsweise die Begegnung mit  der  polnische Putzfrau Anka –hat meinen Blick erweitert und mir neue Perspektiven eröffnet, gerade-aber nicht nur-im Bezug auf meinen Wohnort Neukölln.
Es wäre mir ein Vergnügen, wenn sich dem geneigten Leser dadurch auch eine neue Perspektive eröffnet, oder das Interesse(falls es nicht schon vorhanden ist) an Neukölln und seinen Menschen erwacht.


Die Kurzgeschichten in diesem Buch basieren auf eigenen Erlebnissen, was natürlich nicht bedeutet, dass ich dadurch den Anspruch erhebe, die  Wahrheit über Neukölln niedergeschrieben zu haben, was immer man sich darunter vorstellen mag. Es handelt sich um eine persönliche Betrachtung. In diesem Zusammenhang möchte ich Truman Capote zitieren, der einmal schrieb:

“Die Kunst ist eben kein destilliertes Wasser. Persönliche Eindrücke, Vorurteile, die Auswahl, die man unwillkürlich trifft und auch treffen muss, das alles verändert die sogenannte reine Wahrheit.”

Ich freue mich schon jetzt, auf die Reaktionen, nach der Veröffentlichung von “Neukölln ist nirgendwo”.
Ramon Schack, Berlin-Neukölln, 11. Mai 2013