Ramon Schack ist Diplom-Politologe, Journalist und Publizist. Er schreibt für die Süddeutsche Zeitung, Die Welt, die Berliner Zeitung, “das Handelsblatt”, die Financial Times Deutschland, “Das Parlament”, die NZZ und viele andere.
16. Mai 2013
“Neukölln ist nirgendwo”/Der Vorverkauf hat begonnen
DER VORVERKAUF HAT BEGONNEN!
Liebe Leser,
“Neukölln ist nirgendwo” erscheint Ende Juni als Edition “BUCH+eBook” mit der
ISBN 978-3-944343-74-7 zum Preis von 14,50 €.
Aufgrund der starken Nachfrage, der anhaltenden Diskussion über Werk und Autor,
Bestellt noch heute, und sichert Euch “Neukölln ist nirgendwo“, das Buch über den aufregendsten Bezirk Deutschlands, zum Sonderpreis
Ramon Schack
Schlagworte: Anka die Putzfrau, Autor Ramon Schack, Berlin, BUCH+eBook, Buschkowsky, ISBN 978-3-944343-74-7, Kultbuch, Leserfreundlichkeit, Literatur, Neukölln ist nirgendwo – Nachrichten aus Buschkowskys Bezirk, Sachbuch, Verlag 3.0 Zsolt Majsai, Vorverkauf
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17. April 2013
Sanktionspolitik gegenüber dem Iran/”Den Chinesen auf dem Silbertablett serviert”
Mein Interview mit dem Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad http://
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1. April 2013
“Die Jihad-Müdigkeit der USA”/Mein Interview mit Robert Baer
Schlagworte: Aleppo, Bürgerkrieg, CIA, George Clooney, Giftgas, Naher Osten, Robert Baer, Syriana, Syrien, Syrien-Bürgerkrieg
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23. März 2013
Peter Scholl-Latour/”Die Franzosen sollten sich so schnell wie möglich aus Mali zurückziehen “
Schlagworte: Hollande, Intervention, Krise, Mali, Peter Scholl-Latour, PSL, Sahelzone, Tuareg, Vollblutjournalismus
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17. März 2013
7 Tage ohne Facebook
-7 Tage ohne Facebook-
@Ramon Schack
Der 15. August 2008 war eigentlich ein recht ereignisloser Tag.
An diesem Freitag lag die Lufttemperatur in Berlin bei ca.17 Grad, ein Hauch von Herbst war schon zu spüren.
Drei Tage zuvor endete der Krieg im Kaukasus, zwischen Russland und Georgien.
Abends, als ein leichter Regen einsetzte, gab Eric Clapton in der Waldbühne ein Konzert.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob es aus eigenem Antrieb geschah, oder ob ich einer Einladung folgte, aber an diesem Tag trat ich Facebook bei.
Anfangs stand ich dem Phänomen äußerst reserviert gegenüber, war irritiert über die Statusmeldungen, die mich darüber informierten, dass A jetzt mit B befreundet ist, dass C der Status von D gefällt.
Heute nutze ich Facebook täglich.
Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich ca. 1900 Facebook – Freunde, mit leicht schwankender Tendenz, von denen ich – grob geschätzt – vielleicht 5 % persönlich kenne, oder einmal persönlich begegnet bin.
Als Journalist nutze ich Facebook vorwiegend als berufliche Plattform, obwohl mich eine Kollegin vom Rundfunk, kurz vor unserem gemeinsamen Abflug zu einer Pressereise in den Kosovo, mit folgenden Worten ansprach
“Du bist also der Ramon Schack, der sein ganzes Privatleben auf Facebook veröffentlicht!“
Sie kann aber auch Wellen schlagen, Skandale auslösen, politische Prozesse beeinflussen, die ihren Widerhall in den Medien finden.
Im Frühjahr 2010 erhielt ich auf Facebook die folgende Nachricht einer 16 jährigen Schülerin aus NRW, die aus irgendwelchen, mir heute nicht mehr erkenntlichen Gründen, auf meiner dortigen Freundes-Liste gelandet war.
“Hallo Ramon,
da du der einzige Journalist bist den ich zumindest virtuell “kenne”, frage ich dich unverblümt. Bist du an einer Story interessiert, die einen hochrangigen Politiker in Verbindung mit einer Minderjährigen bringt. Dies ist kein Rachefeldzug, auch kein finanzielles Interesse. Hier geht es darum, jemanden der bald MP
sein wird und auch als Kanzlerkandidat 2017 gehandelt wird, nicht an die Macht zu bringen. Dieser Mensch ist komplett skrupellos und ich wage sogar zu behaupten psychopathisch. Beweise für die Geschichte liegen vor. Ein täglicher e-mail- Kontakt über mehr als 6 Monate mit einer 15 jährigen, genug Beweise für persönlichen Kontakt. Er war so schlau, erst persönlich zu kontaktieren, als der 16. Geburtstag um war usw. und sofort….
LG “…………………………………………..
Bevor ich die ganzen Dokumente rüber schicke, überlege dir, ob du was daraus machen möchtest oder eben nicht.”Nun, ich machte damals “daraus” nichts, obwohl ich mir der Brisanz des Falles bewusst war, bat die junge Dame um Verständnis, versprach ihr – wenn erwünscht – mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Ein Jahr später allerdings- entwickelte sich diese „Story“ zu einem medialen Skandal, der von den Medien als “Lolitta- Skandal” getauft wurde, und schließlich zum Rücktritt des Schleswig-Holsteinischen CDU-Vorsitzenden Christian von Bötticher führte.
ist unser Wissen von den anderen, entgegen der allgemeinen herrschenden
Meinung, sehr oberflächlich, in vielen Fällen sogar nicht existent.
Marshall Mc Luthan, ein enthusiastischer Verkünder der medialen Revolution,
meinte, das Fernsehen mache die Welt zu einem Globalen Dorf.
Ähnlich optimistisch äußerten sich ja auch die Pioniere des Internets.
Ist diese Metapher aber nicht falsch?
Dem Wesen des Dorfes liegt die emotionale und verwandtschaftliche Nähe zugrunde, auch die Enge, die Überschaubarkeit.
Leben wir heute nicht eher in einem globalen Metropole, auf einem globalen
Bahnhof, durch den die “einsame Massen” von David Riesman strömen?
Vor einigen Tagen, als ich mich auf meinem Facebook-Profil einloggen wollte, wurde mir der Zugang verweigert.
“Du wurdest auf Grund der Überschreitung einer Facebook-Richtlinie 7 Tage lang gesperrt.”, bekam ich zu lesen.
Um welche Richtlinien es sich dabei handeln soll wurde mir allerdings nicht mitgeteilt.
Mein Facebook-Profil liegt jetzt da,ungeschützt, wie ein kleines Lämmchen, auf einer von hungrigen Wölfen wimmelnden Wiese.
Das alles ist sicher zu verkraften.
Gleichwohl reflektiert Facebook einen Teil der Alltagswelt des modernen Lebens unseres Zeitalters.
Aufgrund der heutigen Kommunikationsmöglichkeiten, von denen unsere unmittelbaren Vorfahren nicht zu träumen wagten, hat das Phänomen Facebook auch gravierende Auswirkungen auf unser Leben und unsere Gesellschaft, deren Ausmaß wir noch nicht ermessen können.
Während meiner Zwangspause fällt mir auf, wie sehr in der letzten Zeit meine virtuelle Kommunikation auf Facebook zentriert war, ja wie sehr konventionelle E-Mail-Adressen an Bedeutung verloren haben.
In diesen Tagen bekomme ich einige SMS, in denen mir die Frage gestellt wird, weshalb ich nicht auf Facebook-Mails reagiere, ob es mir gut geht, etc..-
Ich fühle mich etwas entschleunigt, was auch angenehm sein kann, den Blick auf das Wesentliche konzentriert, vor überflüssigen Ablenkungen schützt.
Doch gleichzeitung nagt an mir das Gefühl, mich in in einer gewissen Abhängigkeit gegenüber Facebook zu befinden, die mir zuvor- so nicht- ersichtlich war.
Fast fühle ich mich wie ein Jugendlicher, dessen Eltern ihm Stubenarrest verpasst haben, ihm somit den Besuch einer Party vermasseln.
Aber, ich möchte nicht übertreiben.
In einigen Tagen, so Zuckerberg will, werde ich mich ja wieder dem Massenphänomen widmen dürfen, um dann wahrscheinlich schnell festzustellen, dass ich eigentlich nichts versäumt habe.
Allerdings, ganz in der Tiefe meines Bewußtseins, wird sich dann der Gedanke einschleichen, dass ich irgendwann wieder einmal willkürlich gesperrt werden kann, ohne Vorwarnung.
Sollte ich deshalb mein Facebook-Profil löschen?
Nein, so weit bin ich noch nicht. ich werde allerdings einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, was Daten, Beiträge und Bilder angeht.
Schließlich macht Facebook auf Facebook die Gesetze, wobei mir aber das biblische Zitat einfällt.“Quis custodiat custodes legum-Wer wird die Hüter der Gesetze hüten?
Schlagworte: Banalität, Big Brother, Facebook, Facebook-Sperre, Orwell, Ramon Schack, Virtueller Wahnsinn
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28. Januar 2013
Sahel-die nächste Krisenzone/Mein Beitrag in der Sendung”Ortszeit:Politisches Feuilleton-von Deutschlandradio Kultur
@Ramon Schack
Die militärische Intervention in Mali ist von zweifelhaftem Erfolg.
Warum?
Ich sprach heute morgen darüber in Deutschlandradio Kultur
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1990046/
Schlagworte: André Glucksmann, Bernard-Henri-Lévy, Intervention, Intervention in Mali, Mali, Sahel, Tuareg
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23. Januar 2013
Israel hat gewählt/Der Aufstieg des Jair Lapid
@Ramon Schack
Israel hat gewählt. Das Resultat ist überraschend.
Der ehemalige TV-Journalist Jair Lapid ist der eigentliche Sieger der Wahlen.
Mehr dazu, in meinem Beitrag:http://www.heise.de/tp/artikel/38/38421/1.html
Schlagworte: Jair Lapid, Knesset, Liberalismus, Naher Osten, Wahlen in Israel
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16. Januar 2013
Chronik eines angekündigten Krieges/Mali und die Arabellion
@Ramon Schack
Es war schon bemerkenswert: Gegen Ende seiner ersten Amtszeit, wohl noch von der Hoffnung getragen ein zweites Mal als Präsident Frankreichs antreten zu dürfen, sah man Nicolas Sarkozy, der plötzlich eine napeolonische Ader in sich entdeckt hatte, ständig über Landkarten und Zielangaben gebeugt, als Feldherr gegen Gaddafi.
Erstaunlich war hierbei, in welchem Ausmaß sich Sarkozy dabei von dem Salonlöwen und Modephilosophen Bernard-Henri Lévy beraten und anfeuern ließ.
Bernard-Henri Lévy, in der Bussi-Gesellschaft von Paris auch als BHL bekannt, einst eine Ikone der französischen 68er Bewegung, nahm später die Pseudo-Fortschrittlichkeit der Linken Intelligenz ins Visier und verdammte den marxistischen Totalitarismus.
So weit, so gut.
In den letzten Jahren vertrat BHL allerdings eine Menschenrechtsdoktrin, die in ihrer Rigorosität und Fortschrittsgläubigkeit an seine verblassten marxistischen Dogmen früherer Tage erinnert.Dieses Phänomen ist ja nicht nur bei Lévy zu erkennen und auch nicht auf Frankreich beschränkt.
In der heutigen Ausgabe der FAZ verteidigt Lévy -wie es zu erwarten war- Frankreichs Vorgehen in Mali. Die Intervention bestätige „die hervorragende Rolle Frankreichs, das in vorderster Reihe für die Demokratie kämpft“, schrieb Lévy in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
In dem Beitrag erwähnt Lévy allerdings nicht, dass die jetzige Situation in Mali durch den Sturz der Gaddafi-Diktatur, zu der er damals Sarkozy anspornte-zwar nicht verursacht- doch dramatisch verschärft wurde.
Wie hängt der Konflikt in Mali mit der Arabellion zusammen, was sind die historischen Ursachen der aktuellen Situation?
Ich habe darüber einen Artikel geschrieben:http://www.heise.de/tp/artikel/38/38364/1.htm
Schlagworte: Ansar Dine, Arabellion, Frankreich, Intervention, Libyen, Mali, MNLA, Tuareg
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10. Dezember 2012
Herzlichen Glückwunsch Georg Stefan Troller!
@Ramon Schack
In Paris feiert der legendäre Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer Georg Stefan Troller heute seinen 91. Geburtstag.
Foto:Ronya Galka-http://
Trollers Interviewtechnik gilt als legendär, der gebürtige Wiener hat fast alle Größen des 20 .Jahrhunderts interviewt.
Im vergangenem Jahr, anlässlich seines 90. Geburtstages, suchte ich Troller in Paris auf.
In Begleitung der bekannten Fotografin Ronya Galka aus London, betrat ich die Wohnung Trollers, welche nur wenige Gehminuten vom Eifelturm entfernt liegt.
Foto:Ronya Galka-http://
Anlässlich des heutigen Geburtstages, verlinke ich das Interview gerne noch einmal an dieser Stelle.http://alt.vorwaerts.de/
Gerade habe ich Georg Stefan Troller telefonisch gratuliert. “Bleiben Sie einfach so, wie Sie sind!”, wünschte ich ihm.
Herzlichen Glückwunsch Georg Stefan Troller!
Anbei das Porträt des Vietnam-Veteranen und Buchautors Ron Kovic (“Born on the 4th of July”) -später verfilmt mit Tom Cruise in der Hauptrolle-mit anschliessendem Kommentar von Georg Stefan Troller
(‘Personenbeschreibung’ von Georg Stefan Troller, 1977) http://www.youtube.com/watch?v=NGxl7G6-_EU
Schlagworte: 91. Geburtstag, Drehbuchautor, Fernsehjournalist, Filmemacher, Geboren am 4. Juli, Georg StefanTroller, Interviewer, Legende, Paris, Personenbeschreibung, Ron Kovic, Ronya Galka, Wien
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